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Bestimmen von Beifunden

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Bestimmen von Beifunden wurde erstellt von Elbflitter

Hallo Zusammen

Ich habe mir mitlerweile einige Bücher über Mineralien gekauft. Leider hilft mir keins weiter um Meine Beifunde zu bestimmen da die Farbe, Härte (wenn Bestimmbar), und Strichprobe kein Aleinstellungsmerkmal ergiebt. Ich habe jetzt im Internet etwas gesucht und bin auf eine verfahren gestoßen um die Dichte auch bei Kleinen Proben zu Bestimmen. 
Was wird gebraucht. Eine Feinwage Tehrmometer und ein Pyknometer (was ist das? google Hilft) welches ich natürlich nicht habe. Was ich habe sind Samelgläser also wenn ich da mit einer kleinen Nadel ein Loch in den Deckel schmelze und die Gläser unter Wasser Zusammenschraube sollte ich ein Pyknometer haben. Ein Glaskörperin den immer exact der Gleiche Fülstand ereicht wird. 
Die Grundlage ist wie bei der Metotde wo der Körper Schwebend in einem Wasserbehälter gehalten wird und durch die Verdrengung die Dichte ermittelt werden kann. Nur muss bei dieser Metohde der Testkörper nicht im Wasser schweben da die Verdrengung durch das Definierte Waservolumen ermittelt wird. 
Die Formel habe ich auf der Seite www.gemsecurity.de/ gefunden. Ich bin da Leider Kein Kunde und kann somit nicht Downloaden. Mit der Originalformel auf der Seite hat es auch nicht Funktioniert es Fehlen da meiner meinung nach noch ein Par Klammern wie bei Silber aus meiner Testtabelle hervorgeht.
m0 Die Masse des leeren Glases mit Deckel (Pyknometer)
m1 Die Masse des mit Wasser Gefüllten Glases
m2 Die Masse des Glases mit Festkörper ohne Wasser
m3 Die Masse des Glases mit Wasser und Festkörper
Pw Die dichte des Wassers in Abhänigkeit von der Temeratur
PF Dichte des Festkörpers

Die Formel ((m2-m0) / ((m1-m0) - (m3-m2))) x pw = PF 
mit dieser Formel konnte ich die Dichte der Silberperlen aus dem Paydirt von Gunner recht genau bestimen und bin bei den Granat Edelsteine auf Pyrop gekomen aber seht es euch selbst an. 

Rein Tehoretisch sollte sich so auch die Reinheit von Goldstaub oder kleinen Flittern bestimmen lassen. Vorausetztung wären die Luftblasen freie einfüllung der Probe und eine exacte Waage. Meine Waage hat leider keine so große genauigkeit sie kann bei dem Gleichen Glas bis zu 8mg unterschied anzeigen was die messung extrem verfälscht. Bei einem Probengewicht von nur 15mg ist das zu viel deshalb habe ich auch immer 10 messung durchgefürt und dann den Mittelwert in die Tabelle eingetragen. Bei dem Beryll werde ich noch einmal versuchsmessung machen ob ich auf das Gleiche ergebnis komme.

MfG Elbflitter
Folgende Benutzer bedankten sich: Harry12, rt909
9 Monate 3 Tage her #1

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rt909 antwortete auf Bestimmen von Beifunden

Hi Elbflitter,
das ist ja krass. Die vielen Nach-Kommastellen sind beeindruckend. Das geht? Trotzdem ich das Pyknometer im Wiki gegoogelt habe, sorry, ich hab das Prinzip nicht verstanden. Wie kriege ich denn nun raus, welches Volumen meine Probe hat? Ich stelle mir eine Pyropkugel von 1 mm Durchmesser vor. Die werfe ich ins Gläsel und gucke nach wieviel schwerer es dabei wird. Und nu? - Wieviel Wasser hat es denn verdrängt und wo kann ich das ablesen? Die Angaben in deiner Tabelle ab Spalte 4, sind das Gramm oder Milligramm?
8 Monate 3 Wochen her #2

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Elbflitter antwortete auf Bestimmen von Beifunden

Guten Morgen erst mal

Allso alle Angaben sind immer in g oder g/cm³ und wurden mit Meiner Feinwaage gewogen.
Du Hast das schon richtig erkannt Stein in Wasser und du kennst seine Dichte die Granate waren aber um die 3 mm da die kleinern zu wehnig wiegen und ich es nicht messen kann. Wichtig ist das immer 100% das gleiche Volumen in dem Glaskörper ist sonst funktioniert es nicht.
Ich versuch mal an einem extrem vereinfachten Rechenbeispiel zu beschreiben Wie die Formel Oben die Dichte berechnet.
Gehen wir davon aus wir haben einen Glaskörper 5g Eigengewicht mit 10cm³ der wenn er mit Wasser gefüllt 15 g wiegt und somit hat das Wasser eine Dichte von 1g/cm³.
Der Festkörper wiegt auch 15 g im leeren Glaskörper und somit 10g.
Wenn wir den Glaskörper mit Wasser Füllen und dann den Festkörper hinein Legen haben wir ein Gewicht von 20g.
Allso werden von dem Festkörper 5g/cm³ Wasser verdrängt. (20g - 5g Glaskörper - 10g Festkörper = 5 g Wasser)
Jetzt wissen wir das unser Körper ein Volumen von 5cm³ hat und 10 g wiegt und somit eine Dichte von 2 g/cm³ hat

Bin kein guter Erklärbär hoffe ihr habt es dennoch verstanden.
Wichtig ist das der Glaskörper bei jeder Messung das Gleiche Volumen hat. Und man die Temperatur genau kennt da sich die Dichte von Wasser bei Temperaturänderung auch ändert.

Werde die Messung noch mal machen habe bei Ebay ein Pyknometer 10ml für 20€ gefunden und von einem Freund ne Waage geborgt die nur noch 0,001 g schwankt somit genauer misst.

Hab auch mit einem Juwelier gesprochen. Wenn man die Kart von Gold bestimmen möcht geht das auch über diese Methode nur muss die Waage noch genauer sein 0,1 mg oder 0,0001g anzeigen Können. Waagen dafür kosten aber über 400€ somit zu Teuer.

Wer interesse hat dem kann ich die exel per mail senden.

In diesem Sinne Glück auf 
Folgende Benutzer bedankten sich: rt909
8 Monate 3 Wochen her #3

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rt909 antwortete auf Bestimmen von Beifunden

alles klar, jetzt hab ichs kapiert. Ich muss also nur darauf achten, dass bspw. mein Gläsel exakt randvoll ist. Werf ich das Steinchen rein läuft was über.
Wenn ich weiß wie schwer mein Steinchen vorher war kriege ich dann das Volumen raus. - Scheitert eben nur daran, dass das was bei mir überläuft dann draußen an der Gläselwand hängt. - Daher das ganze Prozedere drum herum. OK, das kann so funktionieren und wird eben umso fehlerbehafteter je leichter, bzw. kleiner die Objekte sind.
Aber es ist eine hübsche Geschichte sich den Winter und den Lockdown zu vertreiben. Weiter so!
Folgende Benutzer bedankten sich: Elbflitter
8 Monate 3 Wochen her #4

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