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Mariensteine

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Mariensteine wurde erstellt von Immelmann

Hallo, ich habe am Samstag beim Goldwaschen Mariensteine gefunden. Hab mich informiert, nichts wertvolles aber schön anzusehen. Kommen aus der Eisenerzverarbeitung.
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8 Monate 3 Tage her #1

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Immelmann antwortete auf Mariensteine

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8 Monate 3 Tage her #2

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Volker antwortete auf Mariensteine

Da gibt es auf dem Weg nach Eisenach doch auch irgendwo eine Marienglashöhle. Ich glaube in Friedrichroda. Wenn mich nicht alles täuscht, sind das Gipskristalle. Die haben aber mit Deinen Mariensteinen nichts zu tun. Oder?
Ich will mal sterben wie mein Opa: Im Schlaf. Nicht wie sein Beifahrer: Vor Angst laut schreiend.
8 Monate 2 Tage her #3

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Immelmann antwortete auf Mariensteine

Hallo Volker, ich hab mal nachgelesen. Bei der Eisenerz-Verhüttung im 15. und 16. Jahrhundert fiel Schlacke an, die im Laufe der Jahre von der Ahr und ihren Hochwässern rund und glatt geschliffen wurde. Die türkise, grün-bläuliche Färbung entsteht durch die Oxidation der noch enthaltenen, leicht magnetischen Eisenpartikel in den porösen Steinen, die jedem einzelnen Stein eine individuelle Färbung verleiht. Jeder Stein ist somit in Größe, Form und Farbe einzigartig. Die Oberfläche ähnelt einer Glasur und wurde im Laufe der Jahrhunderte vom Wasser geschliffen und poliert. Die Mariensteine kommen in Größen von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern vor.

Gruß Peter
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8 Monate 1 Tag her #4

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8 Monate 1 Tag her #5

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goldsucher49 antwortete auf Mariensteine

Hallo Peter! Schon als Knabe und Bewohner von Flöha hab' ich immer "Blaue Steine" gesammelt. Die gibt's ja in Flöha und Zschopau wirklich zuhauf. Was ich sowohl damals als auch heute nicht glauben konnte war das Vorhandensein von Gold in Flöha. Die Geologie da gibt mir keine Hinweise auf mögliche Goldquellen. Klar, der Hahnbach könnte was aus der Struth zu Tale tragen, andere Goldquellen sind mir aber zu weit weg. Um so erstaunter war ich über Eure Funde (ist nicht zu übersehen, wo ihr eure Schleusen stehen hattet...). Hast du eine Idee, wo das Gold herkommen könnte?
GA! Ralf
Bergstadt Chemnitz
7 Monate 3 Wochen her #6

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Immelmann antwortete auf Mariensteine

Glück Auf Ralf, es könnte damit zusammenhängen, das die Freiberger Gneiskuppel bis zum Unterlauf der Flöha und zum Oberlauf der Zschopau reicht. Im Exokontakt der Granitintrusionen werden die Gesteine zusätzlich
kontakmethamorph überprägt. Es scheinen auch die Bäche wie z.B. der Grunauer Bach im Unterlauf der Zschopau Goldhöffig zu sein. Hab ich alles mal gelesen. Indikatoren gibt es jedenfalls massig wie Granate oder magnetisches Erzgestein ( Hämatit oder Magnetit) wo selbst mein Pin Pointer anschlägt. Quarze in Hülle und Fülle. Tektonische Störungen könnten ebenfalls dazu beitragen. Ich habe schon an mehreren Stellen an der
Zschopau gewaschen und bin überall fündig geworden. Bergakademie Freiberg weiß da bestimmt näheres, aber da werden wir nichts erfahren. Hab gerade noch was gelesen, Übergangsstockwerk auf Grundgebirge in der Region kann auch nicht ganz ausgeschlossen werden.
Also nur nachgequatscht lol
Wenn ich dir ein bisschen helfen konnte
Grüße Peter
7 Monate 2 Wochen her #7

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Immelmann antwortete auf Mariensteine

Mal noch ein kleiner Nachtrag, in der Nähe meines Wohnortes befindet sich auch so eine tektonische Störung. Das Erzgebirge endet und danach kommt Rotliegendes mit Molasse und genau in der Mitte fließt der Bach.
Außerdem fließt der Bach über Bedrock. Ich konnte es nicht fassen, welch sehr gute Ergebnisse ich dort erzielt habe. Ein Anwohner wusste darüber Bescheid und bestätigte meine Erkenntnisse.
Nochmal zum Ausgangspunkt. Vielleicht ist es an der Zschopau ähnlich wobei die Ausbeute dort mäßig ist.
Ich hoffe nicht zu sehr gelangweilt zu haben.
Bis danne Peter
7 Monate 2 Wochen her #8

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goldsucher49 antwortete auf Mariensteine

Irgend so was lateinisches wird's schon sein. In dem Keil zwischen Flöha und Zschopau fand sich ja regelrecht Berggold und allerlei anderer Kram: www.mineralienatlas.de/forum/index.php?topic=29644.0.
Die Fundstellen sind aber wirklich verschwunden durch den Eisenbahnbau.
Wenige Kilometer flussabwärts bei Braunsdorf gibt's ja sogar einen Ausläufer des Granulitgebirges.
Das Schwermineralkonzentrat von da oben aus der Zschopau sieht irgendwie genau so aus wie in Braunsdorf.
Habe gestern auch mal kurz die Pfanne in's Wasser gehalten, war aber bissel kaputt und hab's
mit aufziehenden Regen nach einem Flitter erst mal sein lassen. Praktisch steht man da ja im Wehrteich,
der sicher fast hundert Jahre Zeit hatte, sich mit Sedimenten vollzusetzen. Das könnte die eher bescheidene Ausbeute erklären. Man kommt schlichtweg nicht tief genug bis zu wirklich alten Ablagerungen bzw. Grundgestein.
Ja, meine alte Heimat... Mit dem Kohlebergbau daselbst hatte ich mich ja ziemlich erschöpfend beschäftigt.
Was waren wir da an der Stelle und überhaupt an den Flüssen baden und sonst was für Sachen machen im Knabenalter... Früher gab's da ja sogar einen Spielplatz. Anyway - "Mariensteine" hatte ich jedenfalls damals und heute zu Hauf auf der Pfanne.
Bergstadt Chemnitz
7 Monate 2 Wochen her #9

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Immelmann antwortete auf Mariensteine

Nochmal zu Mariensteine, neue Funde. Ich nenne sie die Opale aus dem Erzgebirge
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6 Monate 3 Wochen her #10

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