Also ich halte da eher Deine Beobachtung für...sagen wir überprüfungswürdig.
Du sagst richtig, in der Innenseite (dem Gleithang) lagern sich die Sedimente ab, während an der gegenüberliegenden Seite (dem Prallhang) Material fortgespült wird. Deshalb ist oft auf der Innenseite eine Kiesbank während der Prallhang manchmal (kommt auf Strömung an) eher steil abfällt.
Wie ist also der Gleithang aufgebaut? Eigentlich lagert sich das schwerste Material dort zuvorderst ab. Also erst die dicken Brocken, dann Kies, dann Sand.
Deine Beobachtung kommt wohl eher durch unterschiedliche Strömungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten zustande: es kann halt passieren, dass eine Kiesbank bei nachlassender Strömung auch Sand VOR den dickeren Brocken ablagert...von diesen gewissermaßen abgestoppt wird. Dieser Sand liegt dann dort aber nur den Sommer über. Beim nächsten Hochwasser ist er wieder weg.
Ich habe in einem meiner Lieblingsbäche, die alle Felsgrund haben an exakt ein und derselben Stelle teils unterschiedliche Tiefen von bis zu 1,5 Metern!. Das erste Mal war ich sehr verwundert, das sich die tiefe so extrem ändert - Nur weil sich Sand ab- bzw. umlagert.
Deswegen sollte man allzu viel Sand eher aus dem Weg gehen und entweder unter den Sand graben oder gleich dort, wo dickere Steine liegen.
Ausnahmen von der Regel gibt es jedoch auch immer wieder! Drumm: fröhliches Probieren ist angesagt!
Interessanter Link dazu:
Goldwaschen.de