Mahlzeit allerseits!
Eines meiner Lieblingswaschgebiete bereitet mir zunehmendes Kopfzerbrechen:
die Zschopau mit ihren zahllosen Zuflüssen, die ebenfalls häufig Gold führen.
Bisher war der Goldlieferant für mich die gemeine sulfidische Vererzung, besonders Fahlerz soll hier Gold liefern. Diverse Sulfide im Konzentrat untermauern das für mich.
Nun mußte ich schon fast 400m über NN das Vorkommen eiszeitlicher Geschiebe in die Verwirrung mit aufnehmen.
Jetzt kommt Nummer drei: Die von Schade postulierten "Pyroxen-Granulite" tauchen hier und da an von mir besuchten Fließgewässern auf.
Nummer vier: Schrifterz oder Sylvanit enthält Gold und gibt das nach Verwitterung auch frei und kommt nachweislich im Einzugsgebiet vor.
Nummer fünf: Gold in hydrothermalen Gangfüllungen, klassisch in Quarz.
Was mich interessiert:
Welche Vererzungen haltet Ihr für goldhaltig?
Wie sieht Pyroxen-Granulit eigentlich aus?
Ist schon mal jemand Sylvanit als Goldlieferant untergekommen?
Gibt es Beispiele für Gold in Quarz in der Umgebung des sächs. Granulitgebirges?
GA!
Ralf