Mein erster Beitrag im Forum soll die Vorstellung meiner Waschrinne sein.
Da ich oft mit dem Fahrrad unterwegs bin, meinen Hausbach habe ich in 5 Minuten erreicht, habe ich mich für ein klappbares Modell aus den USA entschieden. Man kann sie leicht wie eine Tasche auf der Schulter tragen, sie passt gut in die Fahrradsatteltasche und was auch wichtig ist: man fällt damit nicht auf.
Wenn man eine 1 Meter Rinne offen durch die Gegend trägt, weckt man bei den Mitbürgern ja sofort Mißtrauen....
Die Rinne ist insgesamt 1,25 m lang, der Trichter wird angeschraubt. Nach dem Trichter liegt ein Stück Gummiriffelmatte, oft bleiben die Flitter hier schon liegen. Danach das übliche Gittermetall mit Querstegen, darunter Miners Moss.
Gitter und Querstege sind aus verzinktem Stahl, damit zwar schwerer als Aluminium, aber um ein vielfaches haltbarer. Die Querstreben sind mit Flügelmuttern befestigt, auf die sollte man gut aufpassen da sie US-Gewindenorm haben und wohl nicht einfach im Baumarkt zu bekommen sind.
Der Aufbau ist in wenigen Sekunden erledigt, aufklappen, Trichter anschrauben, das wars. Bei unregelmäßigen Untergrund im Bach muss man oft Steine unterlegen damit die Rinne in sich gerade liegt und nicht einknickt. Mit einer einteiligen Rinne ist das einfacher, aber wie schon erwähnt, für mich zählt der leichte Transport. Manchmal ist ein unregelmäßiger Untergrund aber auch vorteilhaft, man kann das untere Ende der Rinne in einem steileren Winkel betreiben als den oberen Teil, bei Flachwasser erhöht man so die Strömung am Rinnenende.
Beim Zusammenbau wird der Trichter abgeschraubt, in die Mitte gelegt, die 2 Aussenteile werden zusammengeklappt, fertig.
Die Rinne ist leider 5 cm länger als es im Disentisgebiet erlaubt ist, ich plane darum mir einen 2. Trichter zu bauen. Es geht zwar auch ohne Trichter ganz gut, aber grad wenn sehr wenig Wasser im Bach ist, dann bringt oft erst der Trichter die nötige Strömung in die Rinne. Dieses Bild ist für Gäste unsichtbar. Bitte melde dich an (oder registriere dich) um es zu sehen.